Mikrobielle Leitungssanierung nach Trinkwasserverordnung
Die mikrobielle Leitungssanierung ist eine effektive und nachhaltige Methode zur Entfernung von Legionellen, Pseudomonaden und anderen mikrobiologischen Belastungen in Trinkwasserinstallationen. Sowohl im Gebäudebestand als auch bei Neuanlagen zeigt die Praxis, dass die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik – wie sie in der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) gefordert wird – nicht immer dauerhaft gewährleistet werden kann. Die Folge sind Verkeimungen im Trinkwassernetz, die ein erhebliches gesundheitliches Risiko darstellen.
Erfahren Sie hier mehr über Uns.
Grenzen der thermischen Desinfektion
Rechtliche Grundlage: Trinkwasserverordnung § 13
Die klassische thermische Desinfektion ist in vielen Fällen nur eingeschränkt praktikabel und mit Risiken verbunden:
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Schwierige Einhaltung der erforderlichen Temperaturen über das gesamte Rohrnetz
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Hohe thermische Belastung für Leitungen und Armaturen
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Keine vollständige Desinfektion bei Abwesenheit von Nutzern
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Kaltwasserleitungen bleiben unbehandelt
Diese Faktoren führen dazu, dass eine nachhaltige Keimfreiheit häufig nicht erreicht wird.
Rechtliche Grundlage: Trinkwasserverordnung § 13
Gemäß § 13 der Trinkwasserverordnung müssen Wasserversorgungsanlagen so geplant, errichtet, betrieben und instand gehalten werden, dass sie den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen. In der Realität führen jedoch Stagnation, Temperaturabweichungen oder konstruktive Schwachstellen häufig zu mikrobiellen Belastungen des Trinkwassersystems. Eine zuverlässige und normkonforme Sanierung ist daher unerlässlich.
Weiterführende Informationen zur Trinkwasserhygiene sowie zu mikrobiologischen Belastungen in Trinkwasseranlagen stellt das Umweltbundesamt bereit.
Nachhaltige Lösung: Mikrobielle Leitungssanierung
Die mikrobielle Leitungssanierung mittels Desinfektionslösung stellt eine wirkungsvolle Alternative dar. Dabei wird über einen definierten Zeitraum eine speziell abgestimmte Desinfektionslösung in das Trinkwassernetz eingebracht. Diese wirkt sofort keimreduzierend und baut gleichzeitig den vorhandenen Biofilm kontinuierlich ab.
Der Biofilm ist ein zentraler Faktor bei der Wiederverkeimung von Trinkwasseranlagen, da er als Lebensraum und Schutzschicht für Krankheitserreger dient. Seine gezielte Entfernung ist daher ein entscheidender Bestandteil einer erfolgreichen und langfristigen Sanierung.
ANOSAN – sicher, materialschonend und wirksam
Rechtssicherheit und Zulassung
Für die mikrobielle Leitungssanierung setzen wir auf ANOSAN, eine biologische, pH-neutrale und materialkonforme Desinfektionslösung. In der eingesetzten Dosierung ist sie für den menschlichen Verzehr unbedenklich und erhält die Genusstauglichkeit des Trinkwassers gemäß Trinkwasserverordnung.
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Geeignet für Warm- und Kaltwassernetze
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Nachhaltiger Abbau des Biofilms
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Einsatz im laufenden Betrieb, ohne Nutzungseinschränkungen
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Effektive Entfernung von Legionellen und Pseudomonaden
Rechtliche Grundlage: Trinkwasserverordnung § 13
ANOSAN ist zugelassen nach § 18 Trinkwasserverordnung. Der Wirkstofflieferant ist gemäß Biozid-Verordnung in der Artikel-95-Liste der European Chemicals Agency (ECHA) geführt. Damit ist die Verkehrsfähigkeit sowie die rechtliche Sicherheit des Verfahrens vollständig gewährleistet.
Fazit
Die mikrobielle Leitungssanierung bietet eine sichere, nachhaltige und normkonforme Lösung zur Sanierung mikrobiell belasteter Trinkwasseranlagen. Sie ermöglicht den Erhalt des laufenden Betriebs, schützt die Anlagensubstanz und stellt dauerhaft die Trinkwasserqualität sicher.
